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Gericht

Bergkamener fährt ohne Führerschein und baut Unfall

14.06.2018
Bergkamener fährt ohne Führerschein und baut Unfall © picture alliance / Marius Becker
Wer sich ans Steuer eines Autos setzt, sollte besser einen Führerschein besitzen. Sonst landet man s ...

Bergkamen. Gerade erst hatte ein Bergkamener wegen einer Fahrt ohne Führerschein vor Gericht gestanden, da stellte er sein Glück erneut auf die Probe – diesmal inklusive Unfall. Das hatte nun ein juristisches Nachspiel.

Das Rückfalltempo des 28-jährigen Bergkameners war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Nach einer Fahrt ohne Fahrerlaubnis im April 2017 verurteilte ihn das Amtsgericht Dortmund im August zu einer Geldstrafe, die er schließlich absitzen musste, weil er nicht zahlen konnte. Nur drei Monate später waren alle guten Vorsätze vergessen. Am Abend des 27. November fuhr er mit dem Auto eines Bekannten aus einer Parklücke an der Parkstraße, übersah dabei ein anderes Auto und es kam zu einer Kollision.

Die Fahrt räumte er in der Verhandlung vor dem Kamener Amtsgericht sofort ein. Allerdings versuchte er zunächst, Ankläger und Richter damit zu narren, dass er nicht gewusst habe, dass er nicht fahren durfte und begründete das mit verschwundener Post. Er stieß, gelinde gesagt, auf unverhohlene Zweifel. Daraufhin besann er sich eines Besseren und gab zu: „Das war Dummheit von mir. Ich wusste das schon.“

Dieses Eingeständnis und ein gewisses Bedauern sprachen letztlich für ihn. Indes musste sich die einschlägige Vorverurteilung, die so kurz vor dem Tatabend erfolgte, deutlich strafschärfend auswirken.

Der Bergkamener wurde zu drei Monaten Haft mit Bewährung, eineinhalb Jahren Sperrfrist zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis und 1000 Euro Geldbuße verurteilt.

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