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Sparen beim neuen Rat- und Bürgerhaus

Nie mehr Gastronomie im Holzwickeder Ratskeller

Von Yvonne Schütze-Fürst, 06.06.2018
Nie mehr Gastronomie im Holzwickeder Ratskeller © UDO HENNES
Der Ratskeller wird nie wieder von einem Gastronomen bewirtschaftet. Er wird zum Bürgersaal. Foto: ...

Holzwickede. Das neue Rat- und Bürgerhaus existiert bislang nur auf dem Papier. Doch schon jetzt muss bei dem größten aller ISEK-Projekte (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) gespart werden – unter anderem durch den Ratskeller.

Der Planungs- und Bauausschuss hat jetzt Einsparungen in Höhe von knapp einer Million Euro abgestimmt. Was genau das neue Rathaus kosten wird, wird erst in der Ratssitzung am Donnerstag öffentlich. Bislang war von einer Summe zwischen acht und neun Millionen Euro die Rede.

Im öffentlichen Teil der Planungs- und Bauausschusssitzung stimmten die Ratsfraktionen über Einsparungen ab. Das Thema hoben die Lokalpolitiker vom nicht-öffentlichen in den öffentlichen Teil der Sitzung. Fest steht: Der Ratskeller wird entgegen bisheriger Meinung nun doch nicht mehr gastronomisch genutzt. Vielmehr soll aus dem ehemaligen Restaurant ein Bürgersaal werden. Gespart werden damit Kosten für eine neue Lüftung, eine neue Küche und weitere Umbauten, um das Restaurant für Pächter wieder attraktiv zu machen. Alles in allem sind das laut Rechnung der Verwaltung etwa 110.000 Euro netto, die gespart werden. Durch Maßnahmen wie zum Beispiel Verkleinerungen in den Geschossen, eine kostengünstigere Bürofenstervariante, den Verzicht auf eine Raumteilung im Trauzimmer ergeben sich weitere Einsparungen, die netto 997.600 Euro betragen. Nicht verzichten mochte die Politik allerdings auf eine Galerie im Bürgersaal, auf eine Einbruchsmeldeanlage und eine Verbesserung der Luftqualität.

Die Planung und den Bau des Rat- und Bürgerhauses begleitet ein eigens dafür eingerichteter Arbeitskreis, in dem aus jeder Ratsfraktion ein Mitglied sitzt.

In der Ratssitzung soll es zum ersten Mal in öffentlicher Sitzung Auskünfte zu den Kosten geben. Die Sitzung beginnt am Donnerstag, 7. Juni, um 17.30 Uhr im Forum des Schulzentrums.

Bei diesem ISEK-Projekt wird die Gemeinde eine Förderung durch das Land NRW in Höhe von 60 Prozent erhalten.

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