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Neubau einer Kindertagesstätte

Awo fordert Planungssicherheit für die Holzwickeder Kita

Von Yvonne Schütze-Fürst, 08.06.2018
Awo fordert Planungssicherheit für die Holzwickeder Kita © Marcel Drawe
Der Kindergarten in Containern neben der Rausinger Halle ist nur eine Übergangslösung. Foto: Archi ...

Holzwickede. Der Streit um den Kita-Neubau ruft nun auch die Awo auf den Plan, denn die sorgt sich, dass es zu Verzögerungen kommt. Awo-Geschäftsführer Rainer Goepfert zeigt sich „sichtlich irritiert, ob der aktuellen kritischen Diskussion über den geplanten Kita-Standort auf dem Platz von Louviers“. Er erinnert, dass der Standortentscheidung ein „fast mehrjähriger Diskussionsprozess“ um mögliche Standorte vorausging. Die Awo soll die Trägerschaft der neuen Kita übernehmen. Sie soll die bisherigen Einrichtungen Sonnenblume und Sonnenkäfer in Opherdicke ersetzen und den Bedarf an Betreuungsplätzen decken.

Goepfert gibt zu bedenken, dass bereits Kosten unter anderem für die Planung entstanden sind. Aus Sicht der Awo liege eine genehmigungsreife Bauplanung vor. Ein Bauantrag könne aber wegen der derzeitigen Diskussion aktuell nicht gestellt werden. „Uns ist immer deutlich gemacht worden, dass der Baustart in diesem Jahr erfolgen kann, sodass die neue Kita ihren Betrieb zum Start des Kindergartenjahres 2019/2020 aufnehmen kann“, erinnert Goepfert daran, dass die Modullösung an der Rausinger Straße keine Dauerlösung sein solle. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sollen die Diskussion um den Standort „zeitnah zu einem qualifizierten Abschluss“ bringen und Planungssicherheit für die Awo die UKBS, „aber vor allem für die betroffenen Eltern und Kinder“ schaffen. „Wir haben Respekt vor den Argumenten aus der Anwohnerschaft am Platz von Louviers. Rat und Verwaltung müssen diese abwägen und aus unserer Sicht vor den Sommerferien eine Entscheidung zum endgültigen Standort treffen, sodass zeitnah ein Bauantrag gestellt werden kann.“

Auch Eltern sorgen sich
Eltern, deren Kinder die Übergangskita besuchen, machten in der Ratssitzung ihre Sorge deutlich, dass ihre Kinder noch länger in den Containern verbleiben müssen. „Wir sind uns durchaus der Verantwortung bewusst und diejenigen, die das beschleunigen und nicht verzögern wollen“, erklärt Michael Klimziak (SPD). Die CDU machte deutlich, dass sie Regressansprüche befürchte, wenn es zu Verzögerungen komme.

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