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ICE-Werk in Dortmund

Arbeiter verunglückt in Fernverkehrswerk tödlich

27.03.2018
Arbeiter verunglückt in Fernverkehrswerk tödlich
Ein ICE im Fernverkehrswerk in Dortmund. Foto: Bandermann

Im Fernverkehrswerk der Deutschen Bahn an der Werkmeisterstraße in der Dortmunder Nordstadt ist am Montagnachmittag, 26. März, gegen 16.30 Uhr ein Arbeiter tödlich verunglückt. Das bestätigten auf Anfrage die Polizei Dortmund und die Bezirksregierung Arnsberg. Das Dezernat Arbeitsschutz der Bezirksregierung hat am Dienstag die Untersuchungen aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen gehe man davon aus, dass der Mann beim Rangieren eines Waggons eingeklemmt worden sei, teilte ein Sprecher der Bezirksregierung mit. Vertreter des Dezernats Arbeitsschutz seien seit Dienstagmorgen vor Ort um nach möglichen Ursachen für den Unfall zu ermitteln.

Sollten die Ermittler einen Hinweis auf Fahrlässigkeit finden, würde der Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben werden. Bisher gebe es darauf aber keine Hinweise. Auch die Polizei Dortmund gehe bisher nicht von Fremdverschulden, sondern von einem Unfall aus, teilte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage mit.

Wie das Fernverkehrswerk arbeitet

Im Fernverkehrswerk der Deutschen Bahn werden Fernzüge gewartet und gereinigt. Das Werk ist für ICEs aus dem Bereitstellungsbereich Münster, Dortmund und Essen zuständig. An den Zügen werden mechanische und elektronische Wartungsarbeiten durchgeführt.

Das Werk besteht aus zwei großen Hallen à 250 und 350 Meter. Darin können fünf Hochgeschwindigkeitszüge parallel geprüft und gewartet werden.

Die Deutsche Bahn hat sich wie folgt zu dem Unfall geäußert: „Der tragische Unfalltod unseres Mitarbeiters macht uns sehr betroffen. Den Angehörigen unseres Mitarbeiters sprechen wir uns tief empfundenes Beileid aus.“

Derzeit werde der Unfallhergang untersucht. Auch mit Rücksicht auf die Angehörigen wolle man sich daher nicht weiter äußern.

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