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Tischtennis

Germania Kamen macht in der Kreisliga weiter

09.06.2018
Germania Kamen macht in der Kreisliga weiter © friehs
Thorsten Rahmel will der Neuaufbau mit Germania beginnen.

Kamen.Germania Kamen plant Neuaufbau in der Tischtennis-Kreisliga.

Herr Rahmel, wie kam es aus Ihrer Sicht zu der sportlich unerfreulichen Entwicklung.

Daniel Lübke hat uns nach der Saison aus beruflichen Gründen Richtung Köln verlassen. Für ihn hatten wir auch schon Ersatz. Dann teilte uns Alex Lübke Anfang April mit, dass er zum Oberligisten DJK Holzbüttgen wechselt. Da konnten wir finanziell nicht mithalten. Für einen weiteren Spitzenspieler in dieser Spielklasse Ersatz zu finden, war nicht mehr möglich.

Sie hatten keine Chance, den Kader anderweitig aufzufüllen?

Aus eigenen Reihen war und ist das nicht möglich, weil unsere Zweite in der Kreisliga spielt. Die Wechselfrist war zudem fast abgelaufen.

Es wurde gemunkelt, auch finanzielle Probleme hätten eine Rolle dafür gespielt, dass letztlich alle Spieler der Ersten den Verein verlassen haben. Stimmt das?

Nein, das stimmt nicht.

Warum ist denn auch die Jugend, die ja in der Bezirksliga gespielt hat, zu den TTF Bönen gewechselt?

Das liegt an der Struktur unseres Vereins. Die Erste in der NRW-Liga wäre für den Nachwuchs eine Nummer zu groß gewesen. Die Zweite in der Kreisliga ist sicher weniger attraktiv. Die TTF sind leistungsmäßig breiter aufgestellt.

Wie setzt sich der Vorstand aktuell zusammen.

Ich bin 1. Vorsitzender, Andre Czedzak mein Stellvertreter, Niklas Ostrowski Pressewart. Bei der Jahreshauptversammlung, die nun am 29. Juni über die Bühne gehen soll, stehen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Schaun wir mal.

Wie soll es denn sportlich weitergehen?

In den letzten zehn Jahren ging es nur bergauf. Gestartet sind wir in der Kreisliga, am Ende haben wir NRW-Liga gespielt. Aktuell stellt der Verein noch zwei Senioren und drei Nachwuchsteams. Jetzt fangen wir eben wieder ganz von vorne an.

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