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Fußball-Aufstiegsspiel

TSC Kamen verliert im Aufstiegsrennen

Von Thorsten Teimann, 10.06.2018
TSC Kamen verliert im Aufstiegsrennen © Teimann
Alemannia Scharnhorst feiert nach dem 1:0-Erfolg gegen den TSC Kamen den Aufstieg in die Fußball-Bez ...

Kamen. Der Kreisliga-Meister TSC Kamen verliert unglücklich das Rückspiel um den Bezirksliga-Aufstieg bei Alemannia Scharnhorst vor 1.400 Zuschauern mit 0:1.

Zweites Aufstiegsspiel zur Bezirksliga: Alemannia Scharnhorst - TSC Kamen 1:0 (0:0). Engin Duman bricht auf dem Feld in sich zusammen, während hinter ihm die Scharnhorster Spieler tanzen. Der Traum vom Aufstieg in die Bezirksliga ist gestern für den TSC Kamen zerplatzt. Vor 1.400 Zuschauern verlor der heimische Kreisliga-Champion das Rückspiel bei Alemannia Scharnhorst mit 0:1.

Nach ausgeglichener erster Halbzeit schloss Scharnhorsts Spielführer Patrick Wedemann (53.) einen Konter nach Querpass von Halil Akarsu zum Tor des Tages ab. Die Führung retteten die Dortmunder anschließend über die Zeit.

Und das mit viel Glück. Der TSC Kamen nämlich, der diesmal auf den verletzten Björn Kempe verzichten musste, kam immer wieder gefährlich vor das Alemannen-Tor. Immer wieder Ahmet Keske und Tutku Tekkanat hatten beste Chancen.

20 Minuten vor Spielschluss forderten die TSC-Fans Topstürmer Engin Duman, der nur vier Monate (!) nach seinem Kreuzbandriss eingewechselt wurde. „Er selbst wollte unbedingt ran“, erklärte Trainer Tuncay Sönmez, der den Kreisliga-Torschützenkönig eher auf der Bank gelassen hätte.

Duman führte keine Wende mehr herbei, bereitete aber kurz vor Spielende die Chance für den eingewechselten Akieh Siebe Dinga vor. Der A-Junior zielte aber frei vor dem Tor aus fünf Metern vorbei - zur Enttäuschung der vielen türkischen Fans in Scharnhorst. Die mussten mit ansehen, wie die tanzenden Scharnhorster nach Abpfiff Bierduschen verteilten und gemeinsam mit den Spielern von Hellweg Lütgendortmund - die steigen nun in die Dortmunder Kreisliga A auf - die Bezirksliga-Rückkehr feierten.

Der TSC Kamen startet in der nächsten Saison wieder in der Kreisliga A. Damit bleibt auch der SuS Lünern weiter C-Kreisligist und die Reserve des Hammer SC in der Kreisliga B.

Alemannia Scharnhorst: Costa - Langenbach, Tuktuganov, Kasper, Galonska, Güngör, Schulze (71. Wisotzki), Wedemann (77. Ekim), Akarsu, Lupp, Bergner (43. Ibrahimovic)

TSC Kamen: Oeztürk - C. Duman, Keske, Dündar, Gider (71. E. Duman), Tekkanat, Göcer, Özkan, Türkkan (90. Dinga), Yilmaz. Schnura

Tore: 1:0 (53.) Wedemann

Zuschauuer: 1.400

„Wir wollten für Fatih siegen“

Gültekin Ciftci, Trainer TSC Kamen: „Wir haben so eine starke Saison gespielt und jetzt das. Leider haben wir unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt. Siebe Dinga hatte zudem noch das 1:1 auf dem Fuß, aber ich kann dem A-Juniorenspieler keinen Vorwurf machen. Zum Ende der Saison waren wir zudem zu verletzungsanfällig.“

Tuncay Sönmez, Trainer TSC Kamen: „Ich bin enttäuscht, wir wollten für Fatih siegen. Wir hatten eine hervorragende Saison mit 28 Siegen und zwei Unentschieden. Das bleibt wohl einmalig. Heute gingen vier Spieler angeschlagen ins Spiel. Danke an alle Akteure, die mitgewirkt haben. Und Glückwunsch an Alemannia Scharnhorst. Wir spielen wieder Kreisliga A - und die ist leider nicht schwächer geworden.“

Marcus Wedemann, Trainer Alemannia Scharnhorst: „Ja, das war ein glücklicher Sieg. Der TSC Kamen hat hier ordentlich Druck gemacht und wir glücklicherweise nach einer Kontersituation getroffen. Das war das i-Tüpfelchen nach einer tollen Saison. Kompliment an den TSC Kamen, ein fairer Gegner.“

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