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Diskussion um Stadtteilzentrum

Die Bahnlinie trennt Königsborn noch immer

Von Anna Gemünd , 07.06.2018
Die Bahnlinie trennt Königsborn noch immer © Udo Hennes
Die Bahn trennt Königsborn in Nord und Süd. Foto: Archiv

Königsborn.Die Salzwiese ist als Standort für ein Stadtteilzentrum Königsborn vom Tisch. Nun scheint klar: Der neue Begegnungsort wird südlich der Bahnlinie entstehen. Der Norden fühlt sich benachteiligt.

Es gibt Königsborner, die behaupten, dass sogar das Wetter südlich und nördlich der Bahnlinie in Unnas größtem Ortsteil unterschiedlich ist. Allein das zeigt, wie sehr die Bahnstrecke, die den Ortsteil in Höhe des Lebenszentrums durchschneidet, Königsborn trennt – zumindest gefühlt.

Mit der Nachricht, dass die Stadt von ursprünglichen Plänen, ein für Königsborn angedachtes Stadtteilzentrum auf der Salzwiese zu bauen, abrückt, werden Stimmen lauter, die schon seit Monaten ein Ungleichgewicht zwischen den beiden Königsborns entlang der Bahnlinie sehen.

„Es geht alles in das Quartier an der Berliner Allee“ und „Es passiert viel zu wenig im Norden“ – das höre man von Bürgern nördlich der Bahnlinie immer häufiger, sagte Sebastian Laaser (SPD) am Dienstag im Jugendhilfeausschuss, nachdem die Beigeordnete Kerstin Heidler die Salzwiese als Stadtteilzentrumsstandort zuvor ausgeschlossen hatte.

Das evangelische Gemeindezentrum „Brücke“ rückt in den Betrachtungen der Stadt immer mehr in den Fokus als Standort für das Stadtteilzentrum. „Wir stehen dort in engem Kontakt mit der evangelischen Gemeinde“, so Heidler. Eine Überlegung sei auch, den Kinderklub „Falken“ dort miteinzubinden. „Dann hätten wir mit dem „Taubenschlag“ im Norden und dem Stadtteilzentrum im Süden auf beiden Seiten der Bahnlinie ein Standbein der Jugendarbeit.“ Zwischenzeitlich war auch der – ebenfalls auf der Südseite der Bahn gelegene – Bahnhof Königsborn als Standort im Gespräch. Er wurde aber im September verworfen.

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