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Fünf Monate nach Sturm „Friederike“

In der Wasserstraße in Unna klafft noch immer ein Loch

Von Anna Gemünd, 12.06.2018
In der Wasserstraße in Unna klafft noch immer ein Loch
Tote Wurzeln, Tonscherben und Unkraut: Hier stand bis zum 18. Januar noch ein Baum. Foto: Gemünd

Unna. Bis an der Wasserstraße wieder ein Baum steht, wird es Herbst sein. So lange wird sich wohl auch an dem Loch, das der vor fünf Monaten dort umgestürzte Baum hinterlassen hat, nichts ändern.

Fünf Monate, nachdem Sturm „Friederike“ über Unna wütete, sind an der Wasserstraße die Spuren noch immer sichtbar: Mitten im Kopfsteinpflaster einer der Hauptwege zur Innenstadt klafft ein Loch: Erde, abgerissene Wurzeln und Tonscherben liegen dort, wo bis zum 18. Januar diesen Jahres noch ein Straßenbaum stand. Bis dort wieder ein Baum steht, werden wohl noch ein paar Monate ins Land gehen.

Der Straßenbaum an der Wasserstraße war an dem Sturmtag nicht etwa gebrochen oder mit Wurzelballen aus der Erde gerissen worden, sondern im Wurzelwerk abgerissen. Er soll durch einen neuen Baum ersetzt werden, sagt die Stadtverwaltung auf Anfrage unserer Redaktion. „Das wird im Herbst passieren, wenn die Pflanzzeit ist“, so Stadtsprecherin Katja Sahmel.

Bis dahin wird sich an dem wenig ansehnlichen Loch, das mit drei Warnbaken gesichert ist, wohl nicht viel ändern. Auf Nachfrage, ob der seit Januar anhaltende Zustand bis zur Neupflanzung so bleibe, sagt Sahmel: „Wir werden uns im Vorfeld der Pflanzung vielleicht Gedanken machen, was dort hinkommt.“

In der Wasserstraße in Unna klafft noch immer ein Loch

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