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Fahrradklima-Test 2026: Holzwickede kann Radwege und Sicherheit bewerten

Wie sicher und komfortabel lässt sich Holzwickede mit dem Fahrrad durchqueren? Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2026 können Einwohner ihre Erfahrungen bis zum 30. November einbringen. Die neue Erhebung ermöglicht auch einen Vergleich mit der Bewertung aus dem Jahr 2024.

Wo Radfahrende Stärken und Probleme sehen

Der Fahrradklima-Test fragt nach der Alltagstauglichkeit des Radverkehrs. Dabei geht es nicht nur um das Vorhandensein von Radwegen, sondern unter anderem um Sicherheit, Komfort und die Qualität der Verkehrsführung. Die Gemeinde Holzwickede verweist in ihrer Information vom 4. September auf den bundesweiten Aufruf des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

Für die aktuelle Befragung ist besonders interessant, ob sich die Erfahrungen auf Straßen und Wegen seit dem letzten Durchgang verändert haben. Einzelne positive Eindrücke und konkrete Kritikpunkte können nebeneinander bestehen: Ein Ortszentrum kann gut erreichbar sein, während bestimmte Kreuzungen oder gemeinsame Wege mit Fußgängern weiterhin als schwierig wahrgenommen werden.

So wurde Holzwickede 2024 bewertet

Bei der Befragung 2024 erreichte Holzwickede nach Angaben der Gemeinde die Gesamtnote 3,9. Gegenüber früheren Ergebnissen wertet die Verwaltung dies als leichte Verbesserung. Im Vergleich zu Kommunen ähnlicher Größe lag Holzwickede dennoch knapp unter dem jeweiligen Durchschnitt.

Positiv erwähnt wurden insbesondere die Erreichbarkeit des Zentrums und Möglichkeiten, Einbahnstraßen mit dem Rad in Gegenrichtung zu nutzen. Als Schwächen nannten Teilnehmende Konflikte mit Fußgängern und fehlende öffentliche Fahrräder. Diese Angaben beschreiben die Wahrnehmungen der Befragten und sind nicht mit einer vollständigen technischen Prüfung aller Straßen gleichzusetzen.

Kinder und Jugendliche werden gesondert berücksichtigt

Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt 2026 auf der Mobilität jüngerer Menschen. Der Fragebogen enthält Zusatzfragen zur Sicherheit und Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen. Daneben gibt es eine separate Befragung für junge Menschen zwischen zehn und zwanzig Jahren.

Das ist für die Bewertung der Radinfrastruktur relevant, weil sich Wege zur Schule, zum Sport oder zu Freunden von typischen Arbeitswegen unterscheiden können. Die Erfahrungen Jugendlicher lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres aus den Antworten erwachsener Pendler ableiten. Ob die Rückmeldungen Unterschiede zeigen, steht erst nach der Auswertung fest.

Teilnahme bis Ende November möglich

Die Umfrage ist online über das Portal des ADFC erreichbar. Nach der Registrierung wird ein Zugang zur Befragung per E-Mail verschickt. Die Gemeinde bittet darum, eigene Erfahrungen aus Holzwickede einzubringen. Ergebnisse werden nach der amtlichen Mitteilung im Frühjahr 2027 erwartet.

Ein hoher Rücklauf kann das Bild differenzierter machen, ersetzt jedoch keine Verkehrszählung oder Unfallstatistik. Für die kommunale Debatte liefern die Antworten vor allem Hinweise darauf, welche Wege als angenehm gelten und wo Radfahrende Verbesserungsbedarf sehen. Konkrete kommunale Maßnahmen lassen sich aus dem laufenden Test noch nicht ableiten.

Schlagwörter

Kategorien: Freizeit · Verkehr
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