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Arbeitslosigkeit im Kreis Unna sinkt im Oktober, bleibt aber über Vorjahresniveau

KI-generiertes Symbolbild: Arbeitslosigkeit im Kreis Unna sinkt im Oktober, bleibt aber über Vorjahresniveau
KI-generiertes Symbolbild zum Beitrag „Arbeitslosigkeit im Kreis Unna sinkt im Oktober, bleibt aber über Vorjahresniveau“. Bild: OpenAI

16.357 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Parallel stieg die Zahl der gemeldeten offenen Stellen, blieb jedoch unter dem Vorjahresniveau.

Im Kreis Unna waren im Oktober 2026 insgesamt 16.357 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 294 weniger als im September, aber 322 beziehungsweise 2,0 Prozent mehr als im Oktober 2025.

Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats um 0,2 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag sie damit um 0,1 Prozentpunkte höher. Der Monatsrückgang deutet auf eine saisonale Herbstbelebung hin, belegt aber noch keine längerfristige Trendwende.

Arbeitslosigkeit sinkt in acht Kommunen

In acht der zehn Städte und Gemeinden des Kreises ging die Arbeitslosigkeit im Oktober zurück. Den stärksten prozentualen Rückgang verzeichnete Fröndenberg: Dort sank die Zahl um 39 auf 591 und damit um 6,2 Prozent. In Unna waren 2.018 Menschen arbeitslos gemeldet, 56 weniger als im September. Schwerte verzeichnete einen Rückgang um 40 auf 1.729.

Auch in Bergkamen, Lünen, Kamen, Selm und Bönen nahmen die Zahlen ab. Bergkamen kam auf 2.363 Arbeitslose, Lünen auf 4.756, Kamen auf 1.884, Selm auf 878 und Bönen auf 715. Gegenläufig entwickelte sich die Lage in Werne mit einem Anstieg um 24 auf 893 sowie in Holzwickede mit einem Zuwachs um eine Person auf 530.

Die Entwicklung fiel damit in weiten Teilen des Kreisgebiets günstiger aus als im September. Der weiterhin höhere Stand gegenüber Oktober 2025 begrenzt jedoch die Aussagekraft des Monatsvergleichs.

Gemeldete Stellen bleiben unter dem Vorjahresstand

Parallel zur sinkenden Arbeitslosenzahl nahm die Zahl der gemeldeten Stellen zu. Dem Arbeitgeber-Service wurden im Oktober 517 neue Arbeitsstellen angezeigt, 44 mehr als im September. Insgesamt waren 2.366 offene Stellen registriert, ein Plus von 34 gegenüber dem Vormonat.

Im Vorjahresvergleich blieb die Nachfrage schwächer: Im Oktober 2025 waren 117 Stellenzugänge mehr gemeldet worden. Auch der damalige Stellenbestand lag um 146 höher. Aus dem Zuwachs gegenüber September lässt sich daher weder eine Rückkehr zum Vorjahresniveau noch ein ursächlicher Zusammenhang mit der gesunkenen Arbeitslosigkeit ableiten.

Rund 65 Prozent der im Oktober neu gemeldeten Stellen entfielen auf wirtschaftliche und freiberufliche Dienstleistungen, den Handel sowie das Verarbeitende Gewerbe. Die Statistik des Arbeitgeber-Service bildet allerdings nicht den gesamten Stellenmarkt ab, da Betriebe ihre offenen Stellen nicht vollständig melden müssen.

Mehrheit wird vom Jobcenter betreut

Von den 16.357 arbeitslos gemeldeten Menschen entfielen 5.214 auf die Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III. Weitere 11.143 Menschen wurden im Rechtskreis des Sozialgesetzbuchs II vom Jobcenter Kreis Unna betreut. In beiden Bereichen sank die Arbeitslosigkeit gegenüber September, blieb aber über dem jeweiligen Vorjahresstand.

Die Rechtskreise unterscheiden sich nach Leistungsart und Zuständigkeit: Die Agentur für Arbeit betreut im SGB III insbesondere Arbeitslose mit Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das Jobcenter ist im SGB II für die Grundsicherung und die arbeitsmarktbezogene Betreuung der dort erfassten Leistungsberechtigten zuständig. Aus der Verteilung allein lassen sich keine Aussagen über individuelle Vermittlungshemmnisse ableiten.

Weihnachtsgeschäft könnte zusätzliche Stellen bringen

Das Jobcenter erwartet für die kommenden Wochen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten im Handel, in der Logistik und im Dienstleistungsbereich. Dabei handelt es sich um eine Prognose für das Weihnachtsgeschäft, nicht um bereits feststehende Einstellungen.

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna zeigt somit zwei unterschiedliche Zeithorizonte: Gegenüber September gingen Arbeitslosigkeit und Quote zurück, während die Arbeitslosenzahl im Jahresvergleich höher und die gemeldete Personalnachfrage niedriger blieb. Ob sich die Entlastung verstetigt, kann erst die Entwicklung der folgenden Monate zeigen.

Veröffentlicht von: Redaktionsteam HAWR DIGITAL (geprüft und freigegeben)

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz vorbereitet und geschrieben. Die Redaktionsteam HAWR DIGITAL hat den Text und die verwendeten Quellen vor der Veröffentlichung auf Fakten, Logik und Qualität geprüft.

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Kategorien: Arbeitsmarkt
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