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Dortmunder Allee zwischen Kamen und Unna: Straße und Radweg werden neu gebaut

Dortmunder Allee zwischen Kamen und Unna
KI Symbolbild

Auf der Dortmunder Allee in Kamen und der Dortmunder Straße in Unna läuft eine umfangreiche Erneuerung der Landesstraße 663. Auf etwa 2,5 Kilometern wird nicht nur die Fahrbahn saniert: Auch der Straßenraum wird neu aufgeteilt, ein straßenbegleitender Radweg angelegt und mehrere Haltestellen sollen barrierefrei werden. Für Anwohner und Pendler bedeutet das über längere Zeit wechselnde Sperrungen.

Sechs Bauabschnitte auf 2,5 Kilometern

Die Regionalniederlassung Ruhr von Straßen.NRW hatte den Beginn für den 24. August 2026 angekündigt und die voraussichtliche Gesamtbauzeit mit rund einem Jahr angegeben. Die Arbeiten verteilen sich auf sechs Abschnitte. Während der jeweiligen Bauphasen soll die L663 in den betroffenen Teilbereichen vollständig gesperrt werden. Das Projekt beginnt im Bereich zwischen Hallohweg in Unna und Bückeburger Straße in Kamen und wandert anschließend nordwärts.

Neben dem neuen Fahrbahnbelag und dem vorgesehenen Geh- und Radweg sollen die Straßenentwässerung und bestehende Querungshilfen erneuert werden. Drei Bushaltestellen sind für einen barrierefreien Umbau vorgesehen. Damit betrifft die Maßnahme unterschiedliche Verkehrsteilnehmer: Autofahrer, Radfahrende, Fußgänger sowie Menschen, die auf den Bus angewiesen sind.

Was die Umleitungen für den Verkehr bedeuten

Für einzelne Bauabschnitte werden lokale Umleitungen eingerichtet. Der überörtliche Durchgangsverkehr soll während der Bauzeit weiträumig über das Gebiet von Unna geführt werden. Straßen.NRW nennt dafür unter anderem die Massener Bahnhofsstraße, Hansestraße, Friedrich-Ebert-Straße beziehungsweise Kamener Straße und die Unnaer Straße.

Die tatsächliche Verkehrsführung ändert sich mit dem jeweiligen Baufortschritt. Eine ältere Pressemitteilung kann deshalb den aktuellen Zustand an einer Kreuzung nicht zuverlässig abbilden. Wer auf die Strecke angewiesen ist, sollte insbesondere vor Fahrten zu angrenzenden Wohngebieten oder Gewerbestandorten den jeweils aktuellen Abschnitt prüfen.

Radweg und barrierefreie Haltestellen als Teil des Umbaus

Der neue Radweg ist mehr als eine reine Oberflächensanierung. Er soll den Radverkehr künftig entlang der Verbindung zwischen Kamen und Unna besser berücksichtigen. Ob die neue Führung für jede Fahrt tatsächlich kürzer oder sicherer ist, hängt von der Gestaltung der Kreuzungen, Anschlüsse und Übergänge ab. Dazu sollten die endgültigen Pläne herangezogen werden.

Auch der angekündigte Umbau der drei Bushaltestellen ist für mobilitätseingeschränkte Menschen relevant. Welche Haltestellen genau betroffen sind und wie sich die Bedienung während einzelner Bauphasen verändert, ist gesondert bei den zuständigen Stellen zu kontrollieren.

Warum das Projekt über eine gewöhnliche Asphaltierung hinausgeht

Mit der Fahrbahnsanierung verbindet der Landesbetrieb mehrere infrastrukturelle Maßnahmen. Entwässerung, Radverkehr, Querungshilfen und Bushaltestellen werden zusammen betrachtet. Dadurch reicht die Wirkung des Projekts über die unmittelbare Reparatur der Straße hinaus – die Baumaßnahme greift auch in die künftige Verteilung des Verkehrsraums ein.

Der Zeitplan bleibt eine Prognose. Umfang und Abfolge der Sperrungen können angepasst werden; daraus lässt sich ohne aktuelle Baustelleninformation weder eine bestimmte Freigabe noch eine Verzögerung behaupten.

Schlagwörter

Kategorien: Stadtentwicklung · Verkehr
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