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Sesé nimmt neuen Logistikstandort in Kamen in Betrieb

KI-generiertes Symbolbild: Sesé nimmt neuen Logistikstandort in Kamen in Betrieb
KI-generiertes Symbolbild zum Beitrag „Sesé nimmt neuen Logistikstandort in Kamen in Betrieb“. Bild: OpenAI

Der Dienstleister nutzt den vollständig angemieteten Neubau an der Henry-Everling-Straße für Kontraktlogistik. Garbe Industrial investierte rund 25,5 Millionen Euro.

Sesé Deutschland hat den neuen Logistikstandort an der Henry-Everling-Straße in Kamen übernommen. Der rund 18.700 Quadratmeter große Neubau geht damit nach acht Monaten Bauzeit in den operativen Betrieb. Seine Lage nahe der A 1 und dem Kamener Kreuz macht das Objekt vor allem für überregionale Warenströme interessant.

Gesamter Neubau an Sesé vermietet

Der Immobilienentwickler Garbe Industrial hatte das Gebäude zunächst ohne feste Mietzusage errichtet. Noch vor der Fertigstellung wurde die gesamte Fläche langfristig an Sesé Deutschland vermietet. Zur genauen Vertragslaufzeit machten die beteiligten Unternehmen keine Angaben.

Sesé Deutschland, früher van Eupen Logistik, hat seinen Hauptsitz in Essen und gehört zur spanischen Grupo Sesé. Der Dienstleister übernimmt für andere Unternehmen Aufgaben der Kontraktlogistik. Dabei werden einzelne oder mehrere logistische Prozesse auf vertraglicher Grundlage dauerhaft ausgelagert. Dazu gehören beispielsweise Lagerung, Kommissionierung, Verpackung, Reparatur und Wiederaufbereitung von Waren sowie Produktions- und Beschaffungslogistik.

18.700 Quadratmeter für Lager und Logistik

Nach Angaben von Garbe Industrial entstanden auf dem rund 27.300 Quadratmeter großen Grundstück etwa 16.500 Quadratmeter Hallenfläche. Hinzu kommen rund 500 Quadratmeter für Büros und Sozialräume sowie 1.700 Quadratmeter auf Zwischenebenen, sogenannten Mezzaninen.

Für die Abfertigung von Lastwagen verfügt das Gebäude über 16 Tore. Auf dem Außengelände befinden sich Stellplätze für 27 Pkw und drei Lkw. Garbe beziffert die Investition in das Projekt auf rund 25,5 Millionen Euro.

Die Immobilie liegt in Sichtweite der A 1. Die Anschlussstelle Kamen-Zentrum ist nach Unternehmensangaben in wenigen Minuten erreichbar; bis zum Kamener Kreuz mit dem Übergang auf die A 2 sind es etwa sechs Kilometer. Damit erhält Sesé Zugang zu zwei wichtigen Autobahnachsen in Ost-West- und Nord-Süd-Richtung.

Photovoltaik und Wärmepumpen im Neubau

Auf dem Hallendach wurde eine Photovoltaikanlage installiert. Die Beheizung erfolgt über Luftwärmepumpen. Garbe Industrial strebt für das Gebäude eine Zertifizierung nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an. Eine angestrebte Zertifizierung ist allerdings noch nicht mit einer bereits abgeschlossenen Prüfung gleichzusetzen.

Beschäftigungseffekt noch nicht beziffert

Wie viele Arbeitsplätze am neuen Standort bestehen oder zusätzlich entstehen, haben die beteiligten Unternehmen bislang nicht konkret beziffert. Deshalb lässt sich der unmittelbare Beschäftigungseffekt für Kamen derzeit nicht belastbar bewerten.

Auch zum erwarteten täglichen Lkw-Aufkommen liegen keine konkreten Angaben vor. Die Zahl der Tore beschreibt zwar die technische Abfertigungskapazität, erlaubt aber allein keine Aussage über die tatsächliche Verkehrsbelastung. Wirtschaftlich steht zunächst fest, dass eine ohne Vorvermietung begonnene Logistikimmobilie vollständig vergeben wurde und Sesé seine Kapazitäten im Raum Kamen erweitert. Für eine weitergehende regionale Bilanz bleiben vor allem Beschäftigtenzahl und tatsächliches Verkehrsaufkommen entscheidend.

Veröffentlicht von: Redaktionsteam HAWR DIGITAL (geprüft und freigegeben)

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz vorbereitet und geschrieben. Die Redaktionsteam HAWR DIGITAL hat den Text und die verwendeten Quellen vor der Veröffentlichung auf Fakten, Logik und Qualität geprüft.

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Kategorien: Wirtschaft
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